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18. Juni: Die SPD Moabit-Nord bei den 5. Moabiter Kulturtagen

Um Kultur und Kunst nicht allein den Kräften des Marktes zu überlassen, plädiert die SPD für einen „Kreativpakt“ – ein Zusammenwirken von marktwirtschaftlichen, bildungs- und kulturpolitischen Akteuren.

Und im Hamburger Programm fordert die SPD:

„Der Staat hat nicht vorzuschreiben, was Kultur ist, wohl aber Kultur möglich zu machen, auch solche, die sich am Markt nicht behaupten könnte.“

Was bedeutet das für Künstler, die „unabhängig und frei“ arbeiten?
Steht der Kreativpakt in Einklang mit dem Hamburger Programm der SPD?
Kann man Markinteressen trennen von subventionierter Kunstförderung?
Ist bei öffentlichen Stipendien die Chancengleichheit gewährleistet?
Ist Klientelpolitik dabei ausgeschlossen?

Im Rahmen der Moabiter Kulturtage greift die SPD Moabit diese Fragen kritisch auf, denn um ihre Existenz zu sichern, werden kreative Köpfe zunehmend in Netzwerk-Arbeit hineingedrängt, die den Anspruch auf Chancengleichheit gefährdet.

Hürden auf dem Weg zum Kreativpakt: Wie Interessensvertreter die Chancengleichheit und die Vielfalt in der Kunst reduzieren

Ort: Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jakob-Platz 1, 10551 Berlin, BVV-Saal

Zeit: 18. Juni 2010 um 19 Uhr

Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer:

  • Hagen Rehborn, Künstler aus Moabit
  • Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
  • Jutta Leder, Abgeordnete für Moabit und den Wedding, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion
  • Dr. Ralf Hartmann, Künstlerischer Leiter der Galerie Nord
  • André Schmitz, Kulturbeauftrager der Senatskanzlei (angefr.)