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Frauenfrühstück mit Dr. Eva Högl in der Waldstraße

Frauenfrühstück der SPD Moabit-Nord mit Dr. Eva Högl

Fast 30 Frauen kamen auf Einladung von Eva Högl und der SPD-Moabit Nord zum Frauenfrühstück in die Räume der Bethania Gemeinde. Gut zwei Stunden gab es am 22. September 2009 bei Gebäck und Getränken genug Zeit, mit der Parlamentarierin direkt ins Gespräch zu kommen. Högls Themen sind neben Europa und Sozialpolitik vor allem Frauen- und Gleichstellungspolitik. Damit gab es eine breite Diskussionsbasis für das Frühstück bei schönstem Sonnenschein.

Es gab viele unterschiedliche Gespräche, wo es natürlich auch um Probleme und etwaige Lösungsansätze ging. Eva Högl lobte MüfüMü und die vielen engagierten Frauen. Wichtig sei vor allem der Austausch auf gleicher Augenhöhe. Sie versprach, dass sie regelmäßigen Kontakt hält und gerne wieder kommt, sofern sie am Sonntag in den Bundestag gewählt wird. Die vielen Frauen waren angetan von Eva Högl, die nicht nur mit Wissen und praktischen Hinweisen, sondern vor allem durch Charme und Persönlichkeit überzeugte.

Das Projekt MüfüMü richtet sich mit dem Ziel einer besseren Integration an Mütter und Familien mit Migrationshintergrund, welche im Quartiersmanagementgebiet Berlin - Moabit West leben. MüfüMü will in diesem sozialen Brennpunkt mit einfachen Mitteln eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen. Bereits integrierte Frauen mit Migrationshintergrund werden zu Multiplikatorinnen ausgebildet, die noch isolierte Mütter an die zahlreich vorhandenen Hilfsangebote heranführen sollen. Sie fungieren als positives Vorbild und schaffen so langfristig eine nachhaltige Integration auf Augenhöhe.

Migrantinnen unterstützen – gemeinsam mit deutschen Frauen – Migrantinnen bei der Integration in das Gemeinwesen und erhalten damit die Chance zu bürgerschaftlichem Engagement für das Gemeinwesen.
Die Idee entstand parallel im Quartiersmanagement aus den Erfahrungen eines anderen Integrationsprojektes (Familienbegleitung) und bei der Diakoniegemeinschaft Bethania aus der Erfahrung, dass in den trägereigenen Kinderfreizeiteinrichtungen zur Betreuung von "Straßenkindern" die Eltern kaum erreichbar sind. Bei Überlegungen zu neuen und wirkungsvollen Zugangswegen zu den Eltern entstand die Idee für MüfüMü.