Seitenanfang

Hauptnavigation



SPD Moabit-Nord on Facebook


Hauptinhaltsbereich

Gedenkveranstaltung für Mathilde Jacob

Frauen der SPD in Moabit-Nord gedenken Mathilde Jacob

Rund ein Dutzend Moabiterinnen und Moabiter waren der Einladung der SPD Moabit-Nord gefolgt, und hatten an der öffentlichen Gedenkveranstaltung teilgenommen.

Zu Beginn verlas ein Mitglied einen Brief von Mathilde Jacob an Clara Zetkin von 25. Januar 1919. Wenige Tage nach der Ermordung Rosa Luxemburgs stand Mathilde Jacob voll unter dem Eindruck des Verlustes, doch ihre Zeilen sind voll der politischen und organisatorschen Überlegung. Sie machte sich Sorgen über den Nachlass von Rosa Luxemburg, organisierte eine Zusammenstellung der Werke der verstorbenen und kommentierte die aktuellen Ereignisse des Revolutionswinters.

Im Anschluss daran sprach die Moabiter Abgeordnete Jutta Leder über Mathilde Jacob und vor allem über die Motivation, einen Platz über die 1873 geborene Frau zu benennen, von der es nur ein einziges überliefertes Foto gibt.

Jutta Leder beschrieb eindringlich den Lebensweg und machte deutlich, wie eine Frau, die nicht in der ersten Reihe der Parteifunktionäre, sondern immer in der zweiten Reihe derer, die zu jedem Erfolg beitragen, zur Namensgeberin wurde.

Dabei erinnerte sie auch an die politischen Auseinandersetzungen, als SPD und GRÜNE zusammen, die Namensgebung durchsetzten, während die CDU der langjährigen Bewohnerin Tiergartens versuchte, einen Strick aus Andichtungen zu drehen.

Nach dem Vortrag der Moabiter Abgeordneten entspannte sich eine interessante Diskussion darüber, wie das Gedenken an Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aber auch an viele andere wichtige Bürgerinnen und Bürger Moabits wach halten lässt. Diese Ideen werden sicher weiter in die Diskussionen der SPD eingehen und Berücksichtigung finden.

Kranz zu Ehren von Mathilde Jacob

Im Anschluss an die Veranstaltung legten die Sozialdemokratinnen ein Gesteck für Mathilde Jacob mit Schleife an der Gedenktafel am Rathaus Tiergarten nieder.