Planungswerkstatt sammelt Bürgervorschläge zum Kleinen Tiergarten und zum Ottopark

Als Teil Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, an dem der Berliner Senat und die Bundesregierung beteiligt sind, ist die Erneuerung und Umgestaltung des Kleinen Tiergartens und des Ottoparks bereits seit 2009 ein Handlungsschwerpunkt.
Ziel ist es, den Park an die heutigen Nutzungsansprüche anzupassen und den Park durch Verbesserung der einzelnen Parkteile für Erholung, Freizeit, Spiel und Sport, Aufenthalt und Kommunikation für die Bewohner Moabits wieder positiv erlebbar zu machen. Im Sommer 2009 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Entwicklung einer planerischen Leitvorstellung einen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Den ersten Preis erhielt der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Latz + Partner.
Mit den mehrjährigen Bauarbeiten soll im Herbst 2011 im westlichen Teil der Parkfläche zwischen Ottostraße und Stromstraße begonnen werden. Hierzu sollen mit den Anwohnern, Nutzern, Anliegern, der Stadtteilvertretung Turmstraße und dem Landschaftsarchitekturbüro Latz + Partner Ideen und Vorstellungen zur Erneuerung und Umgestaltung des Kleinen Tiergartens und Ottoparks diskutiert werden. Das ist praktizierte Bürgerbeteiligung. Bereits in einer ersten Informationsveranstaltung am 07. Dezember 2010 sind die Pläne für den Kleinen Tiergarten den Bewohnerinnen und Bewohnern Moabits durch das Büro Latz + Partner vorgestellt worden.
Am 12. Februar 2011 konnten die Bürger die Entwürfe gemeinsam mit den Architekten diskutieren. Zu dieser Veranstaltung war öffentlich eingeladen worden, so dass jeder Bürger die Gelegenheit hatte, hier mitzureden. Viele machten davon Gebrauch. Einzelne Beispiele der Planungen wurden im Rahmen einer Begehung des Kleinen Tiergartens erläutert.
Die Bauarbeiten werden sich über mehrere Jahre hinziehen, was vorrangig den jährlich zur Verfügung stehenden Geldern geschuldet ist. Es ist daher zu erwarten, dass bis 2016 fast immer etwas in der Umsetzung ist – eine Aussicht, die nicht nur Freude macht.




