Wie? - Unsere Strukturen
Unsere Grundwerte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität
Diese Werte bilden seit unseren Anfängen 1863 unseren Kompass. Er hält uns auf Kurs zu unseren Zielen von Gleichberechtigung, Mitbestimmung und einem sozialen Miteinander. Für diese Tradition stehen wir allein. Der Kampf um diese Ziele ist nicht zu Ende. Ihn zu führen sind wir auch heute verpflichtet, schon allein weil so viele Genossinnen und Genossen vor uns sogar ihr Leben dafür opfern mussten. Wie wir versuchen stets auf der Höhe der Zeit zu sein, neue Antworten auf alte und neue Probleme zu finden kannst Du gut an unseren Grundsatzprogrammen nachvollziehen.
Unsere Geschichte: Tradition und Moderne - global wie lokal
Als älteste Partei Deutschlands können wir auf unsere Geschichte stolz sein. Wir haben immer für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden in der Welt gekämpft. Aber mach selbst eine Zeitreise in unsere spannende und wechselvolle Geschichte...
Unsere Parteistruktur: Willensbildung von unten nach oben
Deine Entscheidung ist gefallen. Der Mitgliedsantrag ist ausgefüllt. Du kannst dich jetzt stolz Sozialdemokrat nennen. Aber: Was nun? Wie deine Ideen einbringen? Wie kannst Du Politik in der SPD gestalten? Wie tickt eigentlich diese Partei?
Der einfachste Weg ist es, wenn Du unsere nächste Mitgliederversammlung am ersten Montag im Monat besuchst. Du brauchst keine Scheu, keine Berührungsängste zu haben. Erfreue uns mit deinem Kommen, erhebe deine Stimme und rede bei uns mit.
Das unverschämt Tolle in der SPD ist, dass jeder bei uns gleich viel bedeutet. Ob jemand hoher Funktionär oder nur einfaches Mitglied ist, ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, ob mit hohen oder niedrigen Mitgliedsbeiträgen, ob Hauptschulabschluss oder Abitur, all das ist bei uns völlig unbedeutend. Wichtig ist nur: Jede Stimme und jede Meinung zählt gleich viel. Wir sprechen uns mit untereinander auch nur mit DU an, weil wir von Angesicht zu Angesicht mit einander reden.
Wenn Du Fragen hast: Wir helfen dir gerne weiter. Sprich uns einfach an. Falls Du schon mal einen genaueren Einblick in die Organisation unserer Partei erhalten möchtest, dann kannst Du hier unseren Aufbau nachvollziehen.
Eine Besonderheit der berliner SPD ist, dass Ortsvereine Abteilungen heißen und es keine Unterbezirke gibt, sondern Kreise.
Die Abteilungsebene
Bei uns bist Du in der 6. Abteilung Moabit-Nord im Kreis Mitte des SPD-Landesverbands Berlin gelandet. Die Mitgliederversammlung (MV) ist das Beschlussorgan der Abteilung und setzt sich aus den zur Abteilung gehörenden Mitgliedern zusammen. Jede Abteilung wählt alle zwei Jahre ihren Vorstand (AV), der sich aus dem geschäftsführenden Vorstand (gAV) und den BeisitzerInnen zusammensetzt, sowie die Delegierten für die Kreisdelegiertenversammlung (KDV).
Die Kreisebene
Jede Abteilung entsendet Delegierte zur Kreisdelegiertenversammlung (KDV), die einem Unterbezirksparteitag in einem Flächenland entspricht. Dort werden die Anträge zu den verschiedensten Themen aus den einzelnen Abteilungen, den Arbeitsgemeinschaften (AG) und des Kreisvorstands (KV) von den Kreisdelegierten diskutiert und verabschiedet und gegebenenfalls an den Landesparteitag (LPT) verwiesen oder auch abgelehnt.
Alle zwei Jahre haben die frisch gewählten Kreisdelegierten auch die Aufgabe, den jeweiligen Kreisvorstand (KV) neu zu wählen. Wie auf Abteilungsebene besteht dieser auch aus dem geschäftsführenden Kreisvorstand (gKV), den BeisitzerInnen und den VertreterInnen der Arbeitsgemeinschaften sowie den Abteilungsvorsitzenden bzw. deren VertreterInnen.
Der Kreisvorstand (KV) trägt die Verantwortung für die politische und organisatorische Arbeit in seinem Kreis. Er führt die Beschlüsse übergeordneter Organe der Partei durch und berät und unterstützt die Abteilungen in ihrer Arbeit. Dies geschieht vor allem auf den monatlichen Kreisvorstandssitzungen, die der Kreisvorstand (KV) plant und durchführt. Sie sind - wie meist auch die Abteilungsvorstandssitzungen - parteiöffentlich, also jedem Mitglied zugänglich.
Die Landesebene
Neben dem Kreisvorstand (KV) wählt jeder Kreis auf einer Kreisdelegiertenversammlung (KDV) auch seine neuen Landesparteitagsdelegierten für die nächsten zwei Jahre. Deren Aufgabe ist es zunächst, auf dem Landesparteitag (LPT) den neuen Landesvorstand (LV) zu bestimmen, der sich – analog zur Abteilungs- und Kreisebene – aus dem geschäftsführenden Landesvorstand (gLV), den BeisitzerInnen, den KreisvertreterInnen und den VertreterInnen aus den Arbeitsgemeinschaften auf Landesebene zusammensetzt. Wie die Abteilungs- und Kreisvorstände bleibt auch dieser zwei Jahre im Amt.
Der Landesvorstand führt den Landesverband und der Landesvorsitzende – derzeit Michael Müller, zugleich auch Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus – vertritt den Landesverband nach außen und innen.
Der Landesparteitag der SPD Berlin tagt in der Regel zweimal im Jahr. Hier setzen sich die Landesparteitagsdelegierten mit den diversen Anträgen aus den einzelnen Kreisverbänden, aus dem Landesvorstand und den Arbeitsgemeinschaften auseinander. So findet die Positionsbestimmung der Landespartei zu den einzelnen Sachfragen statt. Damit stellt der Landesparteitag (LPT) die Richtlinien für die politische Arbeit des Landesverbandes auf. Außerdem wählt der Landesparteitag die Delegierten für den Bundesparteitag (BPT). Berlin entsendet gegenwärtig 14 Delegierte dorthin.
Wie kann ich mich als Einzelperson in diesen Prozess einbringen?
Habe ich ein Anliegen, das ich voranbringen möchte, so kann ich es z.B. auf einer Mitgliederversammlung (MV) oder einer Sitzung der entsprechenden Arbeitsgemeinschaft (AG) entweder einfach ansprechen und mir damit zunächst ein erstes Meinungsbild verschaffen oder es aber sofort als Antrag einbringen, um darüber eine Abstimmung herbeizuführen. Dieser wird dann zur Diskussion gestellt und findet er eine Mehrheit, so kann ihn die Abteilung oder die AG auf der nächsten Kreisdelegiertenversammlung (KDV) als ihren einbringen.
Nähere Informationen über die Organisation und die genauen Abläufe von Wahlen sowie die Geschäftsordnung der SPD findest Du im Organisationsstatut der SPD (Bei der Datei handelt es sich um ein PDF-Dokument. Um ein solches zu öffnen benötigst Du den AcrobatReader, den Adobe kostenlos zur Verfügung stellt.)